über uns

reise-ansichten wir in Angkor

 

Dana Albrecht von reise-ansichten

Ich hatte nie Heimweh … ist eine Feststellung, die mich schon lange begleitet. Egal wohin mich als Kind die Schulferien oder die Klassenfahrten führten, ich bin immer mit etwas Wehmut in meine alltägliche Welt zurückgekehrt.

Im Ost-Berlin der Siebziger Jahre geboren, habe ich mich lange mit den heimischen Reisezielen anfreunden können, davon ist eine sich regelmäßig einstellende Sehnsucht nach Weimar, Rügen und der Uckermark geblieben. Nach dem Augenblick der ganz neuen Möglichkeiten im Herbst ’89, kamen dann neue Reiseziele dazu und schon ergab sich eine neue, sich regelmäßig einstellende Sehnsucht nach Orten, die sich quer durch Europa ziehen.

Als ich Peter kennen lernte, war sein Wunsch länger zu reisen für mich schnell eine wunderbare Idee, verbunden mit der Möglichkeit herauszufinden ab wann sich Heimweh einstellt und der Frage nachgehen zu können; wann kehrt sich eine regelmäßige Sehnsucht nach nicht enden wollenden Reisezielen vielleicht in ein tiefes, unbegrenztes Heimatgefühl um?

Seit längerer Zeit bin ich im Bereich Interieur Design tätig, zu einem Teil in meiner Arbeit begründet, spüre ich ein großes Interesse an Lebens- und Wohnwelten. Wie verschieden ist doch die Auffassung vom Wohnen und wie verschieden sind die Lebenswelten, ich hoffe auf Entdeckungen und Einblicke in das so vielfältige Leben in Asien.

 

Peter Witt von reise-ansichten

Die Keimzelle
Die Sehnsucht fremde Welten selbst zu erleben, habe ich schon in meinen Kindertagen beim Lesen gespürt. Zu den fantasievoll gezeichneten Bildern der Meckibücher ging meine Fantasie auf Reisen, in den 80er Jahren haben die legendären tours Hefte die Sehnsucht geerdet. Letztlich hat ein in den 50er Jahren vorübergehend nach Australien ausgewanderter Onkel gezeigt, dass das Leben in anderen Erdteilen auch ganz nett sein konnte…

Neugierde auf mehr und anderes
Es gibt in Europa und der so genannten ersten Welt unendlich viel zu sehen und zu erleben. Und natürlich kann man von hier aus auch schnell und bequem in andere Welten reisen. Was aber, wenn man tiefer eintauchen möchte, sich treiben lassen möchte? Wenn drei oder vier Wochen Jahresurlaub nicht mehr reichen? Wenn außerdem klarer wird, das der europäische, aufgeklärte Weg zu leben sicher sehr gut aber vielleicht nicht der einzige gute Weg ist? Wenn Mann spürt, das er vielleicht Antworten auf Fragen sucht, die er noch gar nicht richtig formulieren kann? Dann wird es schwierig, denn eine Frage stellt sich der Aussteiger auf Zeit unterwegs garantiert und bevorzugt dann, wenn es gerade brennt – was mache ich hier eigentlich!

Etwas zurückgeben
In der westlichen Welt geboren zu sein ist ein Privileg, dachte ich immer. Wirtschaftlich gesehen ist das auch sicher richtig. Für dieses unverdiente Privileg etwas zurückzugeben, indem wir lokale Projekte, gerade in der Bildung, unterstützen wollten war auch ein Grund für unsere Reisen nach Asien. Das haben wir auch getan, aber inzwischen musste ich erkennen, das dieses Zurückgeben wollen auch schon wieder eine leicht arrogante westliche Sichtweise ist. Demütig musste ich gerade in Indien lernen, dass ich von den Menschen vielleicht mehr lernen konnte als umgekehrt.

Ich bin aufgewachsen in der niedersächsischen Kleinstadt Uelzen. Nach einer Assistenszeit bei Peter Kaus, Hannover und der Ausbildung beim Letteverein, Berlin, bin ich selbstständiger Fotograf, Filmemacher und Werbefachmann für Industriekunden in Berlin.

www.werbemanufaktur.net

Danke an dieser Stelle auch an Max, der die technische Seite von reise-ansichten betreut!

www.maximumprogress.de