Ngwe Saung Beach, Myanmar

Kurz und gut – für uns der schönste Strand Myanmars. Schon die Anfahrt auf der winzigen, kurvigen Straße durch die wenig besiedelten Hügel zwischen Pathein und dem Ozean bereitet auf die Abgeschiedenheit Ngwe Saung vor.

Ein rundes Dutzend Resorts und Hotels liegt entlang des enorm breiten und recht sauberen Strandes. Innerhalb des Jahres 2016 sind vier neue Anlagen bereits fertiggestellt oder noch im Bau – Ngwe Saung boomt. Aber noch ist viel Platz, es wirkt alles luftig und sehr entspannt. Die Villages liegen in einigem Abstand nördlich und südlich der Hotels und das ist eine der wenigen Makel hier – der Strand dient Myanmaris mit Motorrädern und Quads als Autobahn zwischen den Orten und zur Bespaßung der myanmarischen Mittelschicht, die hier das Gros der Touristen stellen. Auch den ersten Jet Ski mussten wir sichten, aber noch dominiert die etwas verträumt wirkende tropische Idylle. Auch die wunderschönen Pferde sind noch am Strand zu finden und können geritten werden.
Jeden Abend gibt es über dem Meer gewaltige Sonnenuntergänge, besonders eindrucksvoll geraten sie bei Wolken am Himmel. Wer es besonders üppig mag, sollte zur Regenzeit kommen – die Sonnenuntergangs-Schauspiele machen süchtig! Danach spannt sich ein Sternenhimmel auf, der einen unter den Palmen einfach still werden lässt.

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reise-ansichten Ngwe Saung Beach

 

 reise-ansichten ngwe saung
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Der Strand ist bei Ebbe gut 100 m breit, hellgrau, feinsandig und sehr sauber. Die beiden Pagoden auf den Felsen mitten am Strand sind das Wahrzeichen des Ngwe Saung Beach.
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reise-ansichten Ngwe Saung Pagoden
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In der Nähe gibt es ein Elefanten Camp, in dem zur Zeit fünf Elefanten versorgt werden. Jeden Morgen werden die Elefanten im Fluss gewaschen, eine Attraktion für die Besucher. Füttern ist möglich, ebenso ein Ausritt, der Eintritt ins Camp beträgt 5 Dollar.
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Reiseblog Tips zu Ngwe Saung

  • Die Anreise erfolgt normalerweise mit dem Bus ab Yangun. Abfahrt gegen 21 Uhr am Bahnhof, Ankunft gegen 4 Uhr morgens. Die Hotels wissen Bescheid und einchecken in der Nacht ist möglich. Die letzten 1,5 Stunden Fahrt sind eine echte Quälerei – ein bisschen wie Achterbahnfahrt im dunklen. Reisetabletten oder die fantastischen Pflaster (siehe Packliste) waren unsere Rettung. Alternativ kann man tagsüber ungleich entspannter mit dem Taxi für 100 Dollar von Yangun anreisen.
  • Die Zimmer reichen von der einfachen Bambushütte bis zur Komfortvilla. Das preiswerte und noch ganz neue Forest Home liegt auf einem Hügel mit Meerblick zwar in der zweiten Reihe, ist mit 17 Dollar für eine Hütte mit gutem Frühstück aber unschlagbar billig.
  • Restaurants mit sehr gutem Essen und super frischem Fisch gibt es direkt am Strand und im nördlichen Village.
  • Wichtig: Strom gibt es in den meisten Hotels nur von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens! Wifi ist in den einfachen Hotels gar nicht vorhanden, im Yamonnar Oo gibt es Wifi auch umsonst für Besucher – solange das nicht zu viele Touristen nutzen. Die Verbindung ist aber extrem schlecht.
  • Auch im Januar war es hier mit  33°C / 25°C tags/nachts sehr warm. Das Klima ist tropisch, es gibt viele stechende und beißende Flugsaurier denen man mit Mittelchen und Netz begegnen können sollte!

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