Leica Summilux 35 ASPH FLE an Fuji

Wieder so eine Relation, die eigentlich nicht geht – 4500 Euro Summilux Objektiv an 600 Euro Fuji X Kamera.

reise-ansichten-test-leica-summilux-35-ganz
Leica Summilux 35 ASPH FLE an Fuji XE 2 Blende 4.0
reise-ansichten test Leica Summilux 35 Bildmitte
Bildmitte: Blendenreihe 1,4 bis 4,0 bei 100% Bilddarstellung
reise-ansichten-test-leica-summilux-35-asph-ecke
Linke untere Ecke bei 100% Bilddarstellung bei Blende 2,0 und 4,0

 

.
Das Leica Summilux 35 ASPH FLE aus dem aktuellen Leica Programm ist eine Perle an der M9 und das reizte mich natürlich, es an der Fuji XE2 zu testen. Die hohe Lichtstärke macht die manuelle Fokussierung an der Fuji sehr leicht, das ist ein echter Vorteil gegenüber den von mir getesteten Leica Weitwinkeln 21 und 24 mm mit Lichtstärken von 2,8 und 3,4.

Die größte Überraschung war die gute Schärfeleistung im Randbereich! Im Gegensatz zu allen bisher von mir an der Fuji getesteten Leica Optiken (hier) ist die Schärfe hier schon ab Blende 4 gut (sonst erst ab 8)! Bei Blende 1,4 ist die Schärfe auch in der Bildmitte noch nicht optimal, auch nicht an der M9, ab 2,0 ist sie gut, ab 2,8 ist das Maximum erreicht. Auch die Vignettierung ist ab 2,8 bereits optimal.

Die mechanischen Qualitäten des Summilux sind über jeden Zweifel erhaben, der Fokussierung merkt man die FLE Konstruktion ganz leicht an – die Einstellung läuft nicht ganz so „satt“ wie beispielsweise bei einem der Elmare 21 und 24 mm. Die Gegenlichtblende ist klein und fein; wenn es auf die größtmögliche Kompaktheit ankommt, reicht auf Grund der konkaven Frontlinse auch ein leerer Filterring mit 46 mm Durchmesser.

Fazit: Preis und Qualität stimmen und die ganz große Überraschung der hohen Eckenschärfe an der Fuji begeistert!
Hier gibt es noch eine Übersicht aller von mir getesteten Leica Objektive an Fuji X Kameras.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *