fotoprojekt

same but different reise-ansichten 

same but different

Die Idee, die dem Projekt zu Grunde liegt, ist eigentlich recht simpel. Fremdenfeindlichkeit ist meist ein Produkt diffuser Ängste, einer gewissen eigenen Orientierungslosigkeit oder Unzufriedenheit und eine Projektion derselben auf die „Fremden“. Nichtwissen um fremde Kulturen erleichtert diesen Prozess. Man mag es kaum glauben, aber in diesem Informationszeitalter ist es schwieriger den je, an wirklich substanzielle Informationen zu kommen. Oder den Blick über den Tellerrand zu richten, denn dazu braucht man Zeit, unser höchstes Gut neben dem Geld…

Genug provoziert.

Gelingt es, Anknüpfungspunkte für Bekanntes im Fremden aufzuzeigen, wird sich manche Feindlichkeit in Verständnis wandeln lassen. Hier setzt meine Idee ein. Ich möchte zugewanderte Menschen in Ihrer Umgebung in Deutschland portraitieren und dann Fotos Ihrer Familie oder Freunde in Ihren Herkunftsländern machen. Diese Gegenüberstellung soll zum einen zeigen, wo die Menschen herkommen und zum zweiten die universelle Gleichheit von Lebenswünschen mit unseren zeigen (familiäre Geborgenheit, Freundeskreis, gutem Beruf, Wohnung…).

Ich sage ja, eigentlich simpel und deswegen hoffentlich erfolgreich. Die ersten Fotos sind gemacht. Wer mitmachen möchte und aus den nebenstehenden Ländern stammt, ich freue mich auf eine Email an: reisefix… gmx.de!